Gartenarbeiten im November
Der garten im november markiert den Übergang vom späten Herbst in den eigentlichen Winter. Die Blätter sind gefallen, der Boden ist schwer und feucht, und die Tage sind kurz. Während es in den vergangenen Monaten im Garten noch um Aufräumen und Vorbereitung ging, stehen jetzt Ruhe, Schutz und der letzte Überblick an, bevor der Winter richtig beginnt.
Der garten im november ist keine Zeit sichtbarer Veränderungen. Jetzt geht es darum, das Bestehende zu schützen und sicherzustellen, dass nichts ungeschützt durch die kalte Jahreszeit muss. Die Entscheidungen, die Sie jetzt treffen, beeinflussen, wie gut Ihr Garten im kommenden Frühjahr wieder durchstartet.
Möchten Sie einen Überblick, was Sie im November konkret noch pflanzen und aussäen können? Dann lesen Sie unsere Anleitung zu was Sie im November säen können oder werfen Sie einen Blick in unseren Aussaatkalender.
Typische Gartenarbeiten im November
- Letzte Blätter vom Rasen entfernen
- Kübelpflanzen und empfindliche Bereiche vor Frost schützen
- Entwässerung und Drainagen prüfen
- Geräte und Wasserleitungen sichern
- Schnecken bei mildem Wetter im Auge behalten
- Vögel und andere Wildtiere unterstützen
- Mit dem Winteranbau im Haus beginnen
1. Letzte Blätter vom Rasen entfernen
Obwohl die meisten Blätter schon im Oktober gefallen sind, liegt im November oft noch ein Rest auf dem Rasen. Auf dem Rasen sollten die Blätter entfernt werden, damit das Gras nicht über den Winter feucht und lichtlos bleibt.
Eine dichte Laubschicht fördert Pilzkrankheiten und sorgt für kahle Stellen im Frühjahr. Sammeln Sie das Laub daher regelmäßig auf, besonders wenn es mild und nass ist.
Im Beet sind Laubblätter durchaus nützlich, auf Rasenflächen sollten sie aber entfernt werden.
2. Kübel und empfindliche Bereiche vor Frost schützen
Frost kommt im November oft plötzlich. Pflanzen in Töpfen oder Kübeln sind besonders gefährdet, weil ihre Wurzeln nicht vom Boden isoliert werden wie bei ausgepflanzten Gewächsen.
Sie können Folgendes tun:
- Kübel näher an die Hauswand stellen
- Die Gefäße vom Boden anheben für besseren Wasserabfluss
- Sammeln Sie empfindliche Pflanzen geschützt, z. B. im Schuppen oder im Gewächshaus
Achten Sie darauf, dass überschüssiges Wasser gut ablaufen kann. Staunässe in Verbindung mit Frost ist eine der größten Risiken für Wurzelschäden.
3. Entwässerung und Drainagen prüfen
Der November ist geprägt von viel Regen und langanhaltender Feuchtigkeit. Wenn das Wasser nicht gut ablaufen kann, entstehen schnell Probleme – für Pflanzen, Rasen und auch Gebäude.
Gehen Sie deshalb den Garten durch und achten Sie besonders auf:
- Dachrinnen und Fallrohre, die durch Laub verstopft sein könnten
- Abflüsse und Gitterroste auf Terrasse und Einfahrt
- Stellen, an denen sich Wasser an Hausfundamenten oder in Senken sammelt
Stehendes Wasser führt zu Wurzelfäule, verdichteter Erde und schwachen Pflanzen. Oft bemerken Sie die Schäden erst im Frühjahr, wenn das Austreiben ausbleibt.
Entdecken Sie Stellen mit Stauwasser, kann es helfen, den Boden vorsichtig zu lockern oder das Gelände so anzupassen, dass das Wasser besser abläuft.
4. Geräte und Wasserleitungen sichern
Bevor es richtig kalt wird, sollten alle wasserführenden Gartengeräte auf den Winter vorbereitet werden. Schon eine Nacht mit starkem Frost reicht aus, um Schläuche, Kupplungen und Außenwasserhähne platzen zu lassen, wenn Wasser stehenbleibt.
Leeren Sie also sämtliche Gartenschläuche und Bewässerungsanlagen sorgfältig und lagern Sie sie frostfrei. Außenwasserhähne schließt man am besten innen ab und entleert die Leitungen, sofern möglich.
Prüfen Sie außerdem:
- Kupplungen und Dichtungen
- Gießpistolen und Sprenger
- Regentonnen und Pumpen
Gartengeräte sollten von Erde und Pflanzenresten befreit, getrocknet und trocken gelagert werden. Ein dünner Ölfilm auf Metallteilen schützt vor Rost in der Winterpause.
5. Bei mildem Wetter Schnecken beobachten
Auch wenn die Temperaturen sinken, sind Schnecken im garten im november bei milder, feuchter Witterung häufig noch aktiv. Besonders an wärmeren Herbsttagen, wenn der Boden nass, aber noch nicht gefroren ist.
Jetzt suchen die Schnecken nach guten Winterverstecken. Wenn sie ungestört Eier legen können, wächst die Population im Frühjahr sprunghaft an.
Sie können jetzt noch aktiv werden, indem Sie:
- Verstecke wie Bretter, Töpfe und dichtes Pflanzenmaterial entfernen
- Abends und bei feuchtem Wetter Schnecken absammeln
- Fallen in bekannten Schneckengebieten aufstellen
Unsere Schneckenfallen finden Sie hier, falls Sie der Schneckenplage weiterhin vorbeugen möchten. Eine rechtzeitige Reduzierung jetzt schont Ihre Beete im kommenden Frühjahr.
6. Vögel und Wildtiere unterstützen
Im November beginnt für viele Vögel die Zeit, in der sie wirklich auf Unterstützung angewiesen sind. Das Nahrungsangebot schrumpft, der Boden friert zeitweise, und die natürlichen Ressourcen werden knapp.
So können Sie helfen:
- Vogelhäuser reinigen und für die Saison vorbereiten, alte Nester und Parasiten entfernen
- Futterautomaten an ruhigen Ecken im Garten aufstellen
- Auch in Frostperioden Zugang zu frischem Wasser ermöglichen
Denken Sie auch an die Insekten: Ein Insektenhotel oder natürliche Unterschlüpfe bieten Schutz im Winter und stärken das ökologische Gleichgewicht in Ihrem Garten langfristig.
7. Winteranbau im Haus
Auch wenn draußen im Garten alles zur Ruhe kommt, muss das Gärtnern nicht vollständig pausieren. Der November ist perfekt, um ein Stück Grün ins Haus zu holen – besonders, wenn Sie das Arbeiten mit den Händen vermissen.
Winteranbau auf der Fensterbank benötigt nicht viel Platz. Ein helles Fenster reicht meist schon aus.
Microgreens sind die wohl einfachste Möglichkeit, durchs ganze Jahr zu ernten. Sie keimen sehr schnell, brauchen kaum Pflege und können nach wenigen Wochen bereits geerntet werden. Frisches Grün mitten im Winter – und das ohne großen Aufwand.
Hier finden Sie unser Microgreens Samen-Sortiment.
Garten im November: Ruhe und Schutz
Im garten im november dreht sich alles darum, gegen die kommende Frostperiode abzusichern. Sie entfernen, was stört, schützen empfindliche Stellen und lassen den Rest zur Ruhe kommen. Ihre Arbeit jetzt entscheidet maßgeblich, wie leicht Ihnen der Start in die nächste Gartensaison gelingen wird.
Wenn Sie den Garten durch das ganze Jahr begleiten möchten, lesen Sie hier weiter: