Mehltau gurken ist eine der häufigsten Pilzkrankheiten bei Gurken und tritt meist im Mittel- bis Spätsommer auf – sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland. Die Krankheit zeigt sich typischerweise als weißlicher, mehliger Belag auf den Blättern und kann die Pflanzen rasch schwächen, wenn man nicht rechtzeitig eingreift.
In dieser Anleitung erfahren Sie, was genau Mehltau ist, warum er entsteht und wie Sie am besten vorbeugen und befallene Pflanzen schützen.
Was ist Mehltau bei Gurken?
Mehltau ist eine Pilzkrankheit, die vor allem die Blätter der Gurken betrifft. Im Gegensatz zum Beispiel zur Gurkenschimmel, die meist sehr feuchte Bedingungen benötigt, kann sich Mehltau an Gurken auch unter eher trockenen Verhältnissen ausbreiten.
Der Pilz legt sich als weißer oder grauweißer Belag auf die Blattoberflächen. Dort hemmt er die Photosynthese, sodass die Pflanze nach und nach Energie und Wachstumskraft verliert. Mit der Zeit können die Blätter gelb werden, welken und absterben.
Mehltau tritt oft in folgenden Phasen auf:
-
warme Tage und kühle Nächte
-
stehende Luft
-
gestresste Pflanzen
Symptome von Mehltau bei Gurkenpflanzen
Mehltau ist relativ einfach zu erkennen, wenn man weiß, worauf man achten muss.
Die typischen Symptome sind:
-
weißer, pulvriger Belag auf den Blättern
-
Blätter, die ihre frische grüne Farbe verlieren
-
vermindertes Wachstum und weniger neue Blätter
-
schwächerer Fruchtansatz
Oft beginnt der Befall an älteren Blättern, kann sich jedoch unter günstigen Bedingungen auf die gesamte Pflanze ausbreiten.
Warum entsteht Mehltau?
Mehltau tritt selten ohne Auslöser auf. Wie bei anderen Gurkenkrankheiten ist es meist ein Zeichen dafür, dass die Gurke unter Stress steht.
Die häufigsten Ursachen sind:
-
schlechte Luftzirkulation rund um die Pflanzen
-
zu dichte Bepflanzung
-
unregelmäßiges Gießen
-
allgemeiner Pflanzenstress
Wenn Gurkenpflanzen nicht optimal versorgt werden, sind sie anfälliger für Krankheiten und Schädlinge. Deshalb hängen Probleme wie mehltau an gurken oft eng mit der richtigen Pflege der Gurken zusammen, dazu gehört auch das Gießen der Gurken sowie das Düngen der Gurken.
Vorbeugung von Mehltau auf Gurken
Die beste Strategie gegen Mehltau bei gurkenpflanzen ist die Vorbeugung – denn ist die Krankheit erst einmal weit verbreitet, lässt sie sich oft nur schwer komplett eindämmen.
Worauf Sie dabei besonders achten sollten:
-
ausreichend Luft zwischen den Pflanzen
-
regelmäßiges Gießen ohne Austrocknung
-
regelmäßiges Entfernen alter Blätter
-
richtiges Aufbinden, damit Blätter nicht zu dicht beieinander liegen
Durch Ausgeizen und Aufbinden bekommen die Blätter mehr Licht und Luft, was es dem Pilz schwerer macht, sich festzusetzen. Deshalb sind das Ausgeizen der Gurken und das Hochbinden der Gurken entscheidende Maßnahmen zur Vorbeugung.
Wenn Sie mehltau gurken bemerken, ist rasches Handeln angesagt. Entfernen Sie die am stärksten befallenen Blätter, damit sich der Pilz nicht weiterverbreitet. Gleichzeitig verbessern Sie so die Luftzirkulation für die ganze Pflanze.
Achten Sie auf konstante Bedingungen und vermeiden Sie Stress für Ihre Gurken. Oft genügt ein frühes Eingreifen, um die Krankheit zu bremsen, sodass sich die Pflanze weiter entwickeln und Früchte tragen kann.
Mehltau ist ein Hinweis auf Ungleichgewicht
Mehltau bei gurkenpflanzen ist fast nie ein isoliertes Problem. Oft zeigt er, dass irgendwo in der Pflege noch Verbesserungspotenzial besteht. Mit stabilen Anbaubedingungen, guter Durchlüftung und gleichmäßiger Wasserversorgung lassen sich schwere Befälle in den meisten Fällen verhindern.
Wenn Sie noch mehr Tipps suchen, empfehlen wir Ihnen unsere Anleitungen zu:
Und wenn Sie Lust bekommen haben, Gurkensamen zu säen, finden Sie bei Blomea sowohl Gurkensamen als auch Snackgurkensamen – perfekt für den Anbau im Gewächshaus oder im Beet.